Weitsicht-Preis 2009
Für sein soziales Engagement erhält der Stefan Glowacz den mit 5.000,- € dotierten Weitsicht-Preis 2009. Das Preisgeld stellt er der Organisation “SOS-Kinderdorf e.V.” zur Verfügung.
Mit beispielhaftem Engagement setzt sich der deutsche SOS-Kinderdorf e.V., eine der bekanntesten Kinderhilfsorganisationen und, laut vielen Umfragen auch eine der höchst angesehenen Charity-Organisationen in Europa, bereits seit 1955 für Kinder in Not ein und übernimmt Verantwortung für die Zukunft von Kinder und Jugendlichen. Mehr als 27.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden derzeit in den deutschen SOS-Kinderdorf-Einrichtungen dauerhaft oder zeitweise betreut, beraten, ausgebildet.
Stefan Glowacz ist seit vielen Jahren Botschafter von SOS-Kinderdorf und unterstützt die Organisation damit ehrenamtlich.
Die Spende über 5000 Euro, die auf Wunsch des SOS-Botschafters Stefan Glowacz dem SOS-Kinderdorf e.V. zukommen wird, wird folgt aufgeteilt:
SOS-Kinderdorf Sachsen
Neugestaltung des Spielbergs (neues Spielgerät o. Spielhäuser) 3.400 €
SOS-Kinderdorf Harksheide
Großes Zelt für das Ferienlager, das für eine Abenteuerfahrt im Sommer benötigt wird. Im vergangenen Jahr war eine Gruppe Jugendlicher mit Kanus in Schweden. Die diesjährige Fahrt wird derzeit geplant 1.000 €
Schränke für ein Wohnhaus 600 €

Der deutsche SOS-Kinderdorf-Verein im Überblick
In Deutschland gibt es neben den 15 SOS-Kinderdörfern weitere 11 SOS-Jugendhilfeeinrichtungen mit angeschlossenen Projekten, 10 SOS-Beratungszentren, 3 SOS-Mütterzentren, 4 SOSAusbildungs- und Beschäftigungszentren für sozial benachteiligte Jugendliche, 3 Einrichtungen für Menschen mit geistigen Behinderungen. Mehr als 27.000 Kinder und Jugendliche werden in den deutschen SOSKinderdorf-Einrichtungen dauerhaft oder zeitweise betreut, beraten oder ausgebildet.
Allein in den SOS-Kinderdörfern sind mehr als 800 Kinder in Kinderdorffamilien untergebracht. Ein Grundprinzip aller SOS-Einrichtungen ist die Pflege von Beziehungen. Das heißt: Verlässliche, dauerhafte Bezugspersonen, die Gemeinschaft und die vielfältigen Möglichkeiten des Zusammenlebens in einem Gemeinwesen stehen im Mittelpunkt der pädagogischen Konzepte. Den Schwerpunkt der SOS-Arbeit bilden die SOS-Kinderdörfer. In Deutschland betreut in der Regel eine SOS-Kinderdorf-Mutter mit ein bis zwei Erzieherinnen vier bis sechs Kinder in ihrer Familie. Das durchschnittliche Aufnahmealter der Kinder liegt bei sechs Jahren. Fast jedes dritte Kind hat drei und mehr Stationen hinter sich, bevor es ein dauerhaftes Zuhause in einem SOS-Kinderdorf findet.
Es werden solche Kinder bei SOS aufgenommen, deren Eltern sich nicht ausreichend um sie kümmern können. Häufig haben Eltern verschiedene, oft zeitgleich auftretende Probleme – wie z.B. Krankheit, finanzielle Sorgen, Partnerschaftsprobleme. Der SOS-Kinderdorf e.V. leistet dann Unterstützung bei der erzieherischen Verantwortung der Eltern, von der Beratung bis hin zur vollständigen Übernahme der Betreuung und Erziehung der Kinder.
Seit Anfang der 90er Jahre engagiert sich SOS-Kinderdorf e.V. auch in den neuen Bundesländern. Dort entstanden in den letzten Jahren 12 neue SOS-Einrichtungen, darunter drei
SOS-Kinderdörfer in der Städten Berlin, Brandenburg und Zwickau.
Darüber hinaus finanziert der deutsche SOS-Kinderdorf e.V. aktuell den Unterhalt von 129 Projekten in 42 Ländern. Hier werden mehr als 157.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betreut. 2,1 Millionen Freunde und Förderer sowie fast 31.000 Paten unterstützen den SOS-Kinderdorf e.V. mit Spenden und Beiträgen.
Anfang 2009 gingen die SOS-Kinder- und Jugendhilfen Düsseldorf mit dem Schwerpunkt Schulsozialarbeit an den Start.
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